Dominik Baur

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8.12.2016

Manfred Weber

„Keine Koalition ohne Obergrenze“

Manfred Weber ist ein Mann der moderaten Töne, Anhänger von Angela Merkel – und trotzdem einer der Überflieger der CSU. Ein Gespräch über die Gefahren von rechts, die Führungskrise in Europa, den richtigen Ton und – natürlich – die Obergrenze. Zum taz-Artikel (PDF)

12.8.2016

Helmut Schleich

„Die Bayern sind sehr gute Untertanen“

„Wir brauchen eine Opposition“, behauptete einst Franz Josef Strauß. „Ich wünschte, wir hätten eine richtige.“ Doch: Weshalb brauchen wir in Bayern eigentlich noch eine Opposition – wenn nicht lediglich aus Gründen des Artenschutzes? Wir haben Strauß’ Alter Ego gefragt, den Kabarettisten Helmut Schleich. Zum Artikel der Bayerischen Staatszeitung

23.7.2016

Franz Herzog von Bayern

„Ich bin nicht traurig, dass ich kein König bin“

Vor fast 100 Jahren wurde in Bayern die Republik ausgerufen. Seitdem haben die Wittelsbacher nichts mehr zu sagen. Eigentlich. In Wirklichkeit residiert die einstige Königsfamilie noch in Schlössern und wird jährlich mit Millionen versorgt. Wie kommt’s, Herzog von Bayern? Zum taz-Artikel (PDF)

10.5.2016

Florian Weber

„Zufällig hat Bayern genau die Idealgröße“

Florian Weber ist ein gemütlicher Zeitgenosse. Er trägt gern Trachtenjanker und schnupft Tabak. Und er ist Separatist. Im Interview erklärt der Chef der Bayernpartei, warum Deutschland seiner Ansicht nach schon bald auf eines seiner Bundesländer wird verzichten müssen. Zum taz-Artikel (PDF)

27.1.2016

Ilse Aigner

„Das geht an die Grundfesten der Union“

Das Verhältnis zwischen CDU und CSU ist am Tiefpunkt angelangt. Bayerns stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) erklärt, warum sie dennoch Zuversicht hegt, Merkel eine große Politikerin ist und die deutsche Leitkultur in der bayerischen Verfassung geregelt werden muss. Zum taz-Artikel (PDF)

16.11.2012

Mario Adorf

„Ich war nie ein Cineast“

Auf eine derart lange Film- und Fernsehkarriere können in Deutschland nicht viele zurückblicken. Fernsehen habe er schon gemacht, da habe es noch gar kein Fernsehen gegeben, erzählt Mario Adorf im MAGDA-Interview. Und erklärt, warum man manchmal auch einem Francis Ford Coppola einen Korb geben muss. Zum Artikel auf MAGDA

30.4.2012

Willy Michl

„Die Indigenen haben auch ihre Trachtler“

In den zwanziger Jahren hat sein Großvater die Brauereirösser hier an der Isar zum Baden gebracht. Und dort hinten unter der großen Weide hat Willy Michl damals die Heilige Pfeife geraucht. Zeit für ein paar klärende Worte mit dem Isarindianer – zum Fluss, zum Blues und zum Leben. Zum Interview auf MAGDA

10.3.2011

Yasemin Şamdereli

„Ich bin keine Ausnahmetürkin“

Zwangsverheiratung! Ehrenmord! Wenn’s um Türken geht, dürfen deutsche Filme nur tragisch sein, klagt Regisseurin Yasemin Şamdereli. Ein Gespräch über Deutschland, Heimat, Kuckuckseier – und warum es nervt, dass die Normalität nicht normal sein darf. Zum Artikel auf MAGDA

8.2.2011

Hatice Akyün

„Wir stehen wieder bei null“

Jeder dritte Deutschtürke mit Uniabschluss sieht seine Zukunft in der Türkei. Selbst die Schriftstellerin Hatice Akyün steht kurz vor dem Absprung. Gibt es ein Deutschland nach Sarrazin? Warum wird einem die Heimat plötzlich fremd? Und ab wann darf man resignieren? Zum Artikel auf Migazin

29.4.2010

Ellis Kaut

„Ja, mei!“

„Der Pumuckl war das Intensivste“, sagt Ellis Kaut. Und doch, so scheint es, hat niemand mehr unter dem kleinen Kobold gelitten als sie. Im Interview spricht die Grande Dame der Klabautermänner über das Schreiben, das Glück und warum beide nichts miteinander zu tun haben. Zum Artikel auf MAGDA

27.10.2008

Joan Baez

„Im Gefängnis war es wunderbar“

Die amerikanische Folksängerin und Ikone der Protestbewegung, Joan Baez, 67, über Woodstock, Pessimismus und die Songs von Bob Dylan. Zum Kulturspiegel-Artikel (PDF)

11.4.2008

Beppe Grillo

„Berlusconi ist eine wandelnde Leiche“

Schon zweimal hat er sie enttäuscht, trotzdem werden die Italiener wohl wieder für Silvio Berlusconi stimmen. Der Satiriker Beppe Grillo wettert im Interview gegen korrupte Greise im Parlament und hofft auf die Jugend, den Leck-mich-am-Arsch-Tag und einen Einmarsch der Deutschen. Zum Artikel auf www.spiegel.de

10.5.2007

Marco Politi

„Ratzinger hat längst sein eigenes Charisma“

Der Papst ist in Brasilien. Mit dabei: Vatikankenner Marco Politi. Im Interview erklärt der Italiener, wonach sich die Herzen der Brasilianer sehnen, wieso das Konklave einen Heiligen Onkel wählte und warum Juan Pablo III. auf sich warten lässt. Zum Artikel auf www.spiegel.de

9.8.2005

Kardinal Meisner

„Ich bete jeden Abend für die Terroristen“

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner eckt mit seinen erzkonservativen Ansichten an, auch innerhalb der katholischen Kirche. Im Interiew spricht er über die Terrorgefahr beim Weltjugendtag, die wundersame Wahl von Benedikt XVI. und 68er-Eltern - für ihn metaphysische Asylanten. Zum Artikel auf www.spiegel.de

9.2.2005

Erwin Huber

„Stoiber hat einen Volltreffer gelandet“

Der Aschermittwoch begann dieses Jahr schon am Sonntag – mit einer Attacke von CSU-Chef Stoiber, der die Bundesregierung für die Erfolge der Neonazis verantwortlich machte. In Passau wollen die Christsozialen heute nachlegen. Im Interview verteidigt Stoibers Superminister Huber die Thesen seines Chefs. Zum Artikel auf www.spiegel.de

23.7.2004

Leoluca Orlando

„Berlusconi ist der Schutzpatron eines illegalen Systems“

Er gilt als der Mafiajäger. Als Bürgermeister von Palermo reduzierte Leoluca Orlando die Zahl der jährlichen Morde der Cosa Nostra von 250 auf null. Im Interview erklärt Orlando, wie man Mafiosi und Terroristen besiegen kann, warum Berlusconi den Rechtsstaat gefährdet und wieso Italien Prodi braucht. Zum Artikel auf www.spiegel.de

8.6.2004

Lilli Gruber

„Das italienische Fernsehen hat mich ausgeschaltet“

Zwanzig Jahre lang war sie das Gesicht des italienischen Staatsfernsehens. Jetzt hat Lilli Gruber den Job hingeworfen und fordert stattdessen Silvio Berlusconi bei den Europawahlen heraus. Ein Gespräch über den Sprung in die Politik, Zensur in Italien und kommunistische Briefträger. Zum Artikel auf www.spiegel.de

25.2.2004

Markus Söder

„Murks in Germany“

„Jeder Tag ohne Gerhard Schröder wäre ein guter Tag“, sagt Markus Söder. Der Generalsekretär der CSU über die Nachfolge von Johannes Rau, Deutschlands Reformtief, grüne Schmuddelkinder und die Mainzelmännchen. Zum Artikel auf www.spiegel.de

22.9.2003

Thomas Goppel

„Wenn die SPD nicht springt, wird sie Schwierigkeiten haben“

Stoiber und die CSU auf Höhenflug: Zum ersten Mal haben die bayerischen Wähler ihnen eine Zweidrittel-Mehrheit beschert. CSU-Generalsekretär Thomas Goppel zur Frage, ob seine Partei nun total abhebt und was den Ministerpräsidenten jetzt noch in Bayern hält. Zum Artikel auf www.spiegel.de

18.9.2003

Ottfried Fischer

„Der Bayer ist ganz schön schizophren“

Sie lieben Franz Josef Strauß, respektieren Edmund Stoiber, und am Sonntag werden sie ihr Kreuz da machen, wo sie es seit 41 Jahren machen. Aber im Grunde, sagt man, sind sie Anarchisten. Warum sind die Bayern so eigen, fragten wir einen, der es wissen muss: den Bayern, Kabarettisten und Schauspieler Ottfried Fischer. Zum Artikel auf www.spiegel.de

15.6.2003

Jürgen Trittin

„Wir rennen nicht dem Kanzler hinterher“

Auf ihrem Parteitag warb die grüne Parteispitze erfolgreich für die Agenda 2010 von Kanzler Schröder. Vor der Schlussabstimmung sprach Umweltminister Jürgen Trittin über den Grün-Gehalt des Reformprojekts, das Vorziehen der Steuerreform und seine angeblichen Ambitionen auf Joschka Fischers Job. Zum Artikel auf www.spiegel.de

12.3.2003

Cem Özdemir

„Wärme sollte man nicht in der Partei suchen“

Cem Özdemir glaubt an ein Leben nach dem Bundestag. Der ehemalige Grünen-Abgeordnete, den im vergangenen Sommer ein dubioser Kredit und privat genutzte Bonusmeilen zu Fall brachten, weint seinem Job nicht nach. Windelweich habe er sich prügeln lassen. Jetzt ist genug, findet Özdemir - und hat sich jetzt erstmal nach Amerika abgesetzt. Zum Artikel auf www.spiegel.de

11.3.2003

Amira Hass

„Es herrscht nur noch Ohnmacht“

Viele israelische Journalisten berichten täglich über die Situation der Palästinenser in den besetzten Gebieten. Aber nur eine von ihnen lebt dort. Amira Hass im Gespräch über enttäuschte Hoffnungen, mangelndes Vertrauen zum US-Präsidenten und den unterschiedlichen Wert von Blut. Zum Artikel auf www.spiegel.de

19.12.2002

Etgar Keret

„Wir sind doch alle Zwangsneurotiker“

Humor ist die Waffe der Schwachen. Das sagt Etgar Keret. Und der muss es wissen, denn er hat eine ganze Menge davon. Wir haben den israelischen Bestseller-Autor in Tel Aviv besucht und mit ihm über die ernste Seite des Lebens gesprochen. Zum Artikel auf www.spiegel.de

21.7.2002

Cem Özdemir

„Ich war einfach zu naiv“

Seine enorme Freigiebigkeit habe ihn 1999 in große finanzielle Schwierigkeiten gebracht, erzählt Cem Özdemir im Interview. Außer einer gehörigen Portion Naivität will sich der Grünen-Abgeordnete wegen des umstrittenen Hunzinger-Kredits jedoch nichts vorwerfen lassen. Zum Artikel auf www.spiegel.de

5.5.2002

Renate Künast

„Wir machen hier keinen Schönheitswettbewerb“

Spaß ja, aber keine Spaßpolitik. Die Grünen wollen dem Klamauk der FDP im Wahlkampf Kompetenz entgegensetzen, sagt Verbraucherschutzministerin Renate Künast. Im Interview spricht sie über die Köpfe im Wahlkampf, Guido Westerwelle im Container und einen kreidefressenden Kanzlerkandidaten. Zum Artikel auf www.spiegel.de

4.9.2001

Jane Goodall

„Von den Schimpansen lernen, dass wir Tiere sind“

Sie heißt Jane, und als sie 13 Jahre alt war, wollte sie Tarzans Freundin werden. Mit 23 reiste sie nach Afrika und wurde schließlich die berühmtesteSchimpansenforscherin. Ein Interview. Zum Artikel auf www.spiegel.de

14.2.2001

John Lennon

„Ich bin froh, dass wir das geklärt haben“

Es ist nicht leicht, an John Lennon ranzukommen. Kein Wunder, der Mann ist ja auch seit mehr als 20 Jahren tot. Oder vielleicht doch nicht? Nach zwei Browser-Abstürzen und einem Neustart hatten wir Gelegenheit, den Ex-Beatle selbst zu fragen. Zum Artikel auf www.spiegel.de